Vor 25 Stunden hat 8martin den Film Das Zimmer meines Sohnes mit 70% bewertet.
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Bruno ist der achtjährige Sohn eines Offiziers im Dritten Reich. Als der Vater als Aufseher eines Vernichtungslagers aufs Land versetzt wird, muss ihm die gesamte Familie folgen. Bruno muss alle seine Freunde in Berlin zurücklassen und fühlt sich allein gelassen. Auf seinen verbotenen Streifzügen durch die Wälder, kommt er an den Zaun des Arbeitslagers. Dort lernt er den gleichaltrigen ... (mehr) Shmuel kennen und sie werden Freunde. Die beiden Jungen treffen sich jeden Tag am Stacheldrahtzaun und reden oder spielen Brettspiele – jeder auf seiner Seite. Als Shmuel seinen Vater nicht mehr findet, will Bruno ihm suchen helfen und schmuggelt sich ins Lager, in dem alle Leute nur Pyjamas tragen… Ein wichtiger, bewegender Film nach der Vorlage des Erfolgsromans von John Boyne. Aus dem Blickwinkel eines achtjährigen Jungen erzählt er eine erschütternde Geschichte aus dem dunkelsten Kapitel der Menschheit, aber auch eine Geschichte über Freundschaft und die Macht der Hoffnung. In England, Italien und Spanien bereits ein großer Erfolg in den Kinos, wurde der Film in Deutschland als Eröffnungsfilm für das Jüdische Filmfest 2009 ausgewählt! (Quelle: Filmtrailer.com)
70% Blanca.Night »Dass der Film bisher so schlecht bewertet wurde, kann ich nicht ganz nachvollziehen. Er war vielleicht an einigen Stellen etwas unrealistisch (ohne groß zu spoilern Stichwort Schaufel) oder ein ... (mehr) klein wenig gehetzt, was dem Film meiner Meinung nach nicht allzu viel schadet. Der Blickwinkel ist bewusst kindlich und naiv, worauf man sich zunächst einstellen muss, da andere Filme, die sich mit der Thematik dieser Zeit befassen, gewöhnlich anders darstellen. Dies fällt jedoch nicht schwer und umso mehr geht der Film an die Nieren. Am Ende ist man sich nicht ganz sicher, mit wem man mitfühlen soll oder ob man möglicherweise nicht eine Art grimmige Genugtuung fühlen möchte.
Die Schauspieler überzeugen durchweg, auch handwerklich gibt es nicht viel auszusetzen. Schade nur, dass die Beziehungen der Charaktere untereinander eher skizziert werden, aber vielleicht sollte das sogar Absicht sein.«